
Beispiel europäischen Baukultur: Der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg.
In Potsdam wurde schon immer an
der Zukunft gearbeitet, in besonderem Maße im Bereich der Wissenschaft
und Lehre. Aus allen Zweigen und aus allen Teilen der Welt treffen hier
Wissensdurst und Forscherdrang zusammen.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Forschungsstandort begründet,
der seinerzeit maßgeblich durch die Aktivitäten auf den Gebieten
Astrophysik, Geodäsie und Gravitationsforschung geprägt war.
Nach der deutschen Wiedervereinigung erfolgte eine Neugestaltung der Forschungs-
und Akademielandschaft. In deren Folge siedelten weitere bedeutende Einrichtungen
auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, insbesondere nun auch aus den Geistes-
und Sozialwissenschaften an. Einer der leistungsfähigsten Forschungsstandorte
Deutschlands entstand, an dem die gesamte Bandbreite der Wissenschaft, von
hochabstrakter Grundlagenforschung bis zu applikationsorientierter Zielforschung,
vertreten ist. Interdisziplinäre und internationale Netzwerke bilden
die Grundlage für den interkulturellen Austausch.

Geistige Anregung und Inspiration in königlichem Ambiente: Blick von den Communs auf das Neue Palais.
Potsdam hat sich als Wissenschaftsstandort profiliert, den Ideen und Visionen
folgten umsetzungsorientierte Ansätze und Lösungen.
Auch für die Bürger und Studenten hat diese Ballung von Einrichtungen
ihren ganz alltäglichen Wert, denn als Stadt der Wissenschaften ist
natürlich auch die Auswahl an Bibliotheken entsprechend beeindruckend.
Neben der Stadt- und Landesbibliothek und den drei Hochschulbibliotheken
stehen alleine 17 Spezialbibliotheken, wie die Bibliothek des Moses Mendelssohn
Zentrum für europäisch-jüdische Studien, zur Verfügung.
Eine herausragende Stellung nimmt die landeskundliche Sammlung Brandenburgica
in der Stadt- und Landesbibliothek ein. Sie ist das Gedächtnis der
Potsdamer und Brandenburger Geschichte.

Hort für Liebhaber und Forscher: Das Fontane-Archiv am Bassin-Platz.